Schach
Herausfordernder Denksport: das klassische Schach

Schach

Im Bereich des Denksports zählt Schach seit Langem zu den ausgesprochenen Favoriten. Es ist eines der ältesten und anspruchsvollsten Brettspiele und fasziniert ältere wie jüngere Generationen gleichermaßen. Sein Name ist wahrscheinlich auf die persische Bezeichnung für König zurückzuführen, da die Ursprünge des Schachs vor vielen Jahrtausenden an orientalischen Königshöfen zu finden sind.

Die Regeln des Schachs sind relativ komplex und ohne strategisches Denken und ein logisches Vorstellungsvermögen ist das Spiel kaum zu gewinnen. Oft wird ausgesagt, dass vor allem mathematisch Begabte, aber auch kreativ Veranlagte ihren Gefallen an dem traditionsreichen Denkspiel finden. Gespielt wird es auf einem Schachbrett, dessen Muster – im Gegensatz zur Farbgebung und Größe oder zum Material – genormt ist. Auf zweifarbigen, sich abwechselnden Feldern stellen die sich gegenübersitzenden Spieler insgesamt 32 Figuren nach einem vorgeschriebenen System auf. Die wichtigsten Figuren sind pro Spieler der alles entscheidende König und die Dame mit ihren zwei Wächtern in der Form von Türmen. Jeweils zwei Springer und Läufer sowie acht Bauern vervollständigen das Set.

Beide Spieler setzen anhand von mit Bedacht geplanten Zügen ihre Figuren schrittweise voran, um das Spielfeld des Gegenübers einzunehmen. Das Ziel ist es, dessen König schachmatt zu setzen, indem er umzingelt wird. Der Spieler mit den weißen Figuren beginnt und derjenige mit den schwarzen Figuren folgt nach, da es einen Zugzwang ohne Aussetzungsmöglichkeit gibt. Einige Figuren dürfen nur in bestimmten Mustern oder auf bestimmten Feldern bewegt werden und nicht jede Figur kann eine gegnerische schlagen. Beim professionellen Schachspiel kommt es nicht selten vor, dass eine Partie Stunden oder gar Tage dauert, da die kompliziertesten Züge möglich sind und auch einmal niedrige Figuren dem Endziel zugunsten geopfert werden.