Nordic Walking
Fit und gesund durch Nordic Walking

Nordic-Walking

Das Nordic Walking stammt nicht etwa aus dem Norden Europas, sondern aus Amerika. Schon in den 80er- und 90er-Jahren wurde das Gehen unter Zuhilfenahme von Skistöcken praktiziert, u. a. von professionellen Langläufern. Erst später wurde ein spezieller Stock entworfen. Vor allem all jene, welche körperlich fit bleiben oder abnehmen wollen, widmen sich dieser Ausdauersportart. Professionelle Sportler nutzen es als Ganzkörpertraining.

Der große Vorteil des Nordic Walkings ist, dass es denkbar leicht zu erlernen ist und daher auch von Anfängern problemlos auf regelmäßiger Basis durchgeführt zu werden vermag. Schon wenige Stunden pro Woche zeigen positive Ergebnisse und vor allem das Walking in der Gruppe motiviert und bietet eine vielseitige körperliche Betätigung an der frischen Luft. Hinter dem Ganzen steckt ein System, das Oberkörper und Unterkörper beansprucht und trainiert. Wird der linke Fuß auf den Boden gesetzt, so berührt gleichzeitig der rechte Stock den Boden. Umgekehrt ist es ebenso. Wichtig ist es ebenfalls, die Stöcke nicht zu weit weg vom Körper zu führen und weder zu schnell noch zu langsam zu gehen. Mag der Bewegungsablauf zu Beginn noch etwas gewöhnungsbedürftig sein, geht er schnell in Fleisch und Blut über.

Fortgeschrittene bewältigen beim Nordic Walking schwieriges Terrain, beispielsweise mit Anstiegen und Hindernissen. Bei einer Variante werden die Hände um den Stock mit jedem Schritt geöffnet und geschlossen. Es empfiehlt sich nicht, beliebige Stöcke umzufunktionieren, da Walking-Stöcke speziell gefertigt werden. Die Handschlaufen erleichtern die Koordination. Die Höhe sollte zur Körpergröße passen, da es sonst zu falschen Bewegungen kommen mag. Man benötigt außer den Stöcken bequeme Laufschuhe. Dank der Beliebtheit des Ausdauersports gibt es inzwischen sogar spezielle Parkanlagen und Walking-Wege. Nordic-Walking kann man zu jeder Tageszeit ausfüren, allerdings ist in der Dunkelheit der Einsatz einer LED Lauflampe ratsam.