Bowling
Geselliger und aktiver Freizeitspaß beim Bowling

Bowling

Das Bowling erfreut sich in der hobbytauglichen Variante des Kegelns großer Beliebtheit. Es gilt nicht so sehr als Sport, sondern mehr als Freizeitbeschäftigung in lustiger Runde. Es geht weniger um Kraft oder Schnelligkeit, sondern um Präzision.

Seine Ursprünge hat das Bowling in den Vereinigten Staaten. Als das 19. Jahrhundert sich dem Ende neigte, wollte man dem ausgesprochenen Kegelverbot dadurch entgegenwirken, dass man den Sport ein wenig umänderte und salonfähig machte. Das Kegeln wiederum war von Einwanderern aus Deutschland und den Niederlanden nach Amerika gebracht worden.

Beim Bowling geht es darum, eine Kugel innerhalb einer vorgeschriebenen Bahn so zu rollen, dass sie die am Ende der Bahn befindlichen Pins berührt und idealerweise alle zu Fall bringt. Je mehr Pins bei einem Wurf fallen, desto höher ist die Punktezahl. Das Rollen wird dadurch erleichtert, dass in die verschieden schweren Kugeln praktische Löcher eingelassen sind, in welche man die Finger setzt. Die zehn Pins werden in einer bestimmten Formation aufgestellt, sodass sie ein gleichseitiges Dreieck aufweisen. Die Dreiecksspitze zeigt nach vorne zum Spieler, der beim Rollen der Kugel eine Linie an der Vorderseite der Bowlingbahn nicht übertreten darf. Die Pins werden zumeist aus Kunststoff oder in seltenen Fällen aus kunststoffummanteltem Holz gefertigt. Die Bowlingbahn vermag ebenfalls aus Holz oder Kunststoff zu bestehen, wohingegen die Kugeln aus einem Außenaufsatz, einem Kern und einer Füllung zusammengesetzt sind. Gehalten werden die Bälle mit dem Daumen, dem Mittelfinger und dem Zeigefinger. Es ist zudem eine bestimmte Schrittfolge und Armbewegung vonnöten. Die Kugeln dürfen nicht geworfen werden, sondern müssen rollen, wobei ein Abdriften zu den Seiten hin durch ein versetztes Absetzen erfolgt.