Minigolf
Minigolf – viel mehr als eine Miniaturform von Golf

Minigolf

Noch viel mehr Anklang als Golf findet der Minigolf. Er ist bei älteren Generationen ebenso beliebt wie bei Familien, Jugendlichen und Geschäftsleuten, die nach einem Ausgleich suchen. Klassenfahrten und Ausflüge unter Freunden beinhalten nicht selten das Minigolfen, weil es zwar anspruchsvoll ist, aber nicht zu schwierig, um keinen Spaß zu bieten. Die dafür benötigte Ausrüstung beschränkt sich auf ein Minimum und vermag bequem vor Ort ausgeliehen zu werden.

Minigolf wird gleichzeitig als Geschicklichkeitsspiel wie auch als Präzisionssportart angesehen und hat seine Ursprünge in Italien und in der Schweiz. Es findet auf einem speziellen Parcours aus Bahnen bzw. Hindernissen statt. Das Ziel ist es, mithilfe des Schlägers – der dem traditionellen Golfschläger ähnelt, aber kleiner und leichter ist – den Golfball in ein nicht weit entferntes Loch am Ende der Bahn vor sich zu spielen. Anders als beim Golf sind dabei keine großen Distanzen in freier Natur zu bewältigen, sondern Hindernisse aller Art in der Form von Ansteigungen, mehreren Löchern, Röhren, Blockierungen und speziell abgesenkten Untergründen. Daher kommt es nicht unbedingt darauf an, mit viel Schwung und der richtigen Armbewegung kraftvoll auf den Golfball einzuschlagen, sondern es sind Präzision und Fingerspitzengefühl gefragt. Sowohl zu viel Kraft als auch zu wenig Kraft können dazu führen, dass der Ball nicht in seinem Zielloch ankommt.

Wie beim Golf spielt auch beim Minigolf die Anzahl der Schläge eine Rolle bei der Punktevergabe. Da aber ausschließlich im nicht professionellen Bereich gespielt wird, werden die Regeln oft nicht so genaugenommen. Es geht um ein persönliches Erfolgserlebnis sowie um das fröhliche, nicht allzu sportliche, aber dennoch fordernde, Miteinander. Die verschiedenen Bahnen weisen alle Schwierigkeitsgrade auf und lassen sich auch von Kindern bewältigen.