Pool-Billard
Pool-Billard - die bekannteste Billard-Variante

Das Pool-Billard, oftmals nur unter dem Begriff Billard geführt, aber eigentlich eine Spezifikation desselben, begeistert Spieler in aller Welt. Es ist mehrheitlich in Casinos oder Spielhallen anzutreffen, hat aber darüber hinaus auch den Einzug in gastronomische Betriebe, den Privatbereich und Gruppenräume von Organisationen gefunden.

Ohne den alles bestimmenden Spieltisch lässt sich Pool-Billard nicht durchführen. Er misst laut internationaler Norm 2,54 m auf 1,27 m (Spielfläche). Für dem Heimbereich sind aber auch günstige Billardtische zu haben. Die Kugeln – deren Anzahl je nach Spielform variiert – werden aus Phenolharz gefertigt und sind vom Gewicht her optimal auf das Spiel abgestimmt. Der Spielball, mit dem man die übrigen Kugeln treffen und in eines der Löcher an den Tischecken befördern soll, ist weiß gefärbt. Er darf nicht selbst im Loch landen, während gespielt wird. Die Farben für die übrigen Billardkugeln sind ebenfalls genormt. Sie werden zu Spielbeginn in einer Dreiecksform in der Mitte des Spieltisches nebeneinander angeordnet. Als Spielstock wird der sogenannten Queue verwendet, der aus einem oberen und einem unteren Teil besteht. An der speziell beschichteten Spitze wird unter Umständen Kreide angebracht, um für mehr Haftung und Effet zu sorgen.

Jeder Spieler erhält nach dem Anstoß eine Aufmachung, also eine Stoßmöglichkeit. Befördert er keine Kugel in eines der Löcher, ist der Gegenspieler am Zug. In Sonderfällen darf der Queue aufgestützt werden. Die Spielkugeln müssen rollen, dürfen dafür aber – je nach den festgelegten Regeln – keine gegnerischen Kugeln aus dem Weg schlagen und auch nicht hüpfen. Punkte werden nach Art der Kugel und des Stoßes verliehen. Es gibt verschiedene Varianten des Pool-Billards, die mit unterschiedlicher Anzahl von Kugeln und variierenden Regeln gespielt werden. Ein charakteristisches Ambiente und gewisse Rituale gehören oftmals zum Pool-Billard als salonfähiges Spiel dazu.