Baseball
Baseball – nicht nur in Amerika beliebt

Baseball

Die Vereinigten Staaten werden vor allem mit zwei Sportarten in Verbindung gebracht: Basketball und Baseball. Sie könnten verschiedener nicht sein, verkörpern aber beide ein gutes Ausdauertraining und viel Spielspaß mit zahlreichen Regeln. Baseball ist eine Schlagballart, die dem Kricket ein wenig ähnelt und in einer Mannschaft gespielt wird. Neun Spieler stehen sich in zwei Teams gegenüber, wobei stets ein Team in der Verteidigungsstellung ausharrt, während die andere Mannschaft am Schlagen ist und versucht, nach einem bestimmten Schema möglichst viele Punkte in der Form von Runs zu erzielen.

Ein Spieler aus der Defense-Seite wirft den kleinen Lederball und ein Gegenspieler aus der aktiven Offense-Seite schlägt ihn mit seinem Schläger so, dass er möglichst viele Punkte dafür bekommt. Hat er den Ball geschlagen, muss er von seinem Standpunkt aus so schnell wie möglich zur nächsten Base rennen (gegen den Uhrzeigersinn), ohne dass der Ball vorher von der Verteidigung unter Kontrolle gebracht – sprich, gefangen – wird. Schafft es der Spieler, nach dem Schlagen alle drei Basen zu passieren und wieder an seinem Ausgangsort anzukommen, hat er einen Run erzielt. Befindet er sich hingegen nicht auf einer Base oder wird der Ball gefangen, scheidet er aus dem Spiel aus. Sind drei Spieler einer Seite ausgeschieden, ist die andere Seite an der Reihe.

Professionelles Baseball verfügt über ein sehr komplexes Regelwerk. Es gilt als traditionsreichstes Spiel Amerikas und wird das ganze Jahr über in verschiedenen Ligen gespielt. Aber auch in einigen europäischen Ländern – darunter sogar Deutschland – praktiziert man den Sport hobbymäßig und professionell. Er wurde als fordernder Mannschaftssport anerkannt, der sehr viel Laufarbeit und Kondition, aber auch einen geschickten Umgang mit Ball und Schläger und einen guten Teamgeist voraussetzt.