Eishockey
Eishockey: Schnelligkeit und Kontrolle zugleich

Eishockey

Eisflächen üben eine ganz besondere Faszination aus und eignen sich sowohl für grazilen, eleganten und vielseitigen Sport wie den Eiskunstlauf als auch für schnelle Mannschaftssportarten wie das Eishockey. Seine Ursprünge hat dieses in Kanada, wo es Mitte des 19. Jahrhunderts von Einwanderern und britischen Soldaten erfunden wurde. Inzwischen hat es eine große Publikumswirksamkeit erlangt und wird in einer Vielzahl von Ländern im Sommer wie im Winter gespielt.

Beim Eishockey treffen zwei Mannschaften auf einem Eisfeld von 30 m Breite und 60 m Länge aufeinander. Jedes Team setzt sich aus sechs Spielern zusammen, wobei einer den Torhüter verkörpert. Das Ziel ist es, den Puck in das Tor der gegnerischen Mannschaft zu spielen, wobei speziellen Hockeyschläger zum Einsatz kommen. Der Puck ist eine kleinformatige Hartgummischeibe, die mithilfe des Schlägers von Mann zu Mann sowie in Richtung Tor geschlagen und geschoben wird. Das Prinzip ist dasselbe wie beim Hockey, wobei die Bedingungen durch das Eis erschwert werden. Die Spieler tragen nicht nur spezielle Schlittschuhe, sondern auch Helme und Polsterungen, da es eine hohe Verletzungsgefahr gibt. Die zwei Torwarte werden noch zusätzlich geschützt, da der Puck eine erstaunliche Geschwindigkeit erreichen kann.

Eishockey wird vorwiegend von Männern gespielt, und das nicht selten unter vollem Körpereinsatz und mit Fouls und Streitigkeiten. Ein Spiel ist in drei Drittel von jeweils 20 Minuten Dauer unterteilt, wobei durch die Pausen von 15 Minuten und die vielen Spielunterbrechungen mit Zeitstopp in der Regel Spielzeiten von über zwei Stunden zu verzeichnen sind. Professionell gespielt wird in der Deutschen Eishockey-Liga, am aktivsten im Winter. Neben guter Balance, Schnelligkeit und Fitness sind auch Teamgeist und taktisches Denken gefragt.