Futsal
Futsal - die alltagstaugliche Fußballvariante

Fußball dürfe auf der ganzen Welt bekannt sein und ist ohne Zweifel eine der beliebtesten Sportarten – bei den Akteuren ebenso wie bei den Tausenden von Fans vor Ort und zu Hause löst es Adrenalin und Begeisterung pur aus. Eine Abwandlung des Fußballs, welche in Hallen praktiziert wird und leicht andere Regeln aufweist, ist der Futsal. Der Ursprung des Namens liegt wohl im Portugiesischen bzw. Spanischen und leitet sich vom Begriff für “Hallenfußball” ab.

Futsal fand seinen Anfang in einem südamerikanischen Land. Ein Sportlehrer suchte nach einer Abwandlung des Fußballs, welche sich besser für den Schulsport eignen und auch scheinbar benachteiligte Kinder integrieren würde. So wurde der Futsal in der Form des Kleinfeldfußballs für den Innenraum erfunden. Mitte des 20. Jahrhunderts hatte sich der Sport so weit verbreitet, dass eine eigene Liga gegründet wurde. 2008 fand schließlich in Brasilien die erste Weltmeisterschaft des Futsals statt. Bis heute wird es vornehmlich in Südamerika gespielt, wobei selbstverständlich auch hierzulande inoffiziellere Formen des Hallenfußballs praktiziert werden.

Beim Futsal kommen nicht nur andere Regeln als beim Fußball zur Geltung, auch die Formalitäten unterscheiden sich. Der Ball wirkt kleiner, weil er sprungreduziert ist, da nicht auf Rasen, sondern auf Hallenboden gespielt wird. Jede der beiden Mannschaften besteht aus fünf Spielern, inklusive je einem Torwart. Das Ziel ist es, den Ball ins gegnerische Tor – welches ein Handballtor ist – zu spielen, wobei eine Halbzeit nur 20 m dauert und die Spieler kontinuierlich ausgewechselt werden dürfen. Die Viersekundenregel findet bei dem Einkick, dem Freistoß und dem Eckball ihre Verwendung, wohingegen es bei deutschen Hallenfußballvarianten keine solche Regel gibt. Vor allem Jugendliche und Schüler begeistern sich für diese aktive, aber vereinfachte Sportart.