Handball
Handball – mehr als nur Geschick und Schnelligkeit

Mit die beliebteste Ballsportart ist wohl Fußball, doch es wird dicht gefolgt vom Handball, welches ebenfalls Schnelligkeit und Geschick miteinander verbindet und weltweit verbreitet ist. Als typische Ballsportart erfordert es, dass die Spieler sowohl gut werfen als auch gut fangen können und zudem reaktionsschnell, teamfähig und körperlich fit sind.

Im Handball kämpfen jeweils sieben Spieler pro Team gegeneinander, wobei ein Spieler die Funktion des Torhüters einnimmt, während die anderen sich in Verteidigung und Angriff abwechseln. Das Spiel setzt sich aus zwei Halbzeiten zusammen, von denen jede 30 Minuten andauert. Das Ziel ist denkbar einfach, gestaltet sich aber vor allem im professionellen Bereich schwieriger, als man es als Betrachter vermutet: Der Ball muss durch Passen und Werfen in das gegnerische Tor gebracht werden.

Vor dem drei Meter breiten und zwei Meter hohen Tor befindet sich der gekennzeichnete Torraum. In diesen darf kein Feldspieler der gegnerischen Mannschaft eindringen, wobei aber ein Wurf unmittelbar vor der Halbkreislinie erlaubt ist, bei dem sich der Spieler nach vorne wirft und der Ball bereits die Hand verlassen hat, wenn der Spieler den Boden berührt. Anders als beim Fußball spielt sich das Hauptgeschehen größtenteils vor dem Torraum ab, obwohl zu Beginn zwischen den Spielern auf dem Feld der Ball gepasst wird. Er darf, ähnlich wie beim Basketball, gedribbelt werden. Der Ball muss mit der Hand oder mit einer der Körperregionen oberhalb des Knies berührt werden. Der Handball selbst ist aus Kunststoff oder Leder und wird mit der ganzen Hand gegriffen, wobei er durch Bestreichung mit Harz grifffest wird und allerlei Täuschungsmanöver möglich sind. Mehr als drei Schritte oder mehr als drei Sekunden mit Ball in der Hand sind nicht erlaubt.