Bergsteigen
Bergsteigen - Kalorien abbauen in freier Natur

Das Wandern baut bei richtiger Ausführung mehr Kalorien ab als ein vergleichbar anstrengenderer Leistungssport. Vor allem das Bergwandern trainiert die unterschiedlichsten Körperregionen, fördert die Sauerstoffzufuhr und verbrennt Kalorien. Es sollte vom Bergsteigen abgegrenzt werden, welches weniger mit Wandern und mehr mit Klettern zu tun hat und durchaus auch als Leistungssport betrieben werden kann.

Im eigentlichen Sinne bezeichnet das Bergsteigen verschiedene Aktivitäten in bergigem Umfeld. Unterschieden wird z. B. zwischen dem alpinen Klettern auf Felsen, dem Höhenbergsteigen auf besonders hohen Gipfeln und der Hochtour in Eis und Firn. Zudem gestaltet sich das alpine Bergsteigen im Sommer anders als im Winter. Besteht es in warmen Jahreszeiten vor allem aus der Kombination von Klettern und Wandern, zählt man in schneebedeckten Gebieten u. a. auch Schneeschuhtouren dazu. Hobbybergsteiger werden dabei in der Regeln weniger anspruchsvolle Touren und Ausrüstungen zu verbuchen haben als professionelle Bergsteiger oder Expeditionsbergsteiger.

Interessiert man sich für das Bergsteigen, wird man in den Genuss einer körperlich anstrengenden, aber seelisch erholsamen sportlichen Betätigung kommen. Das koordinierte Bewegen in freier Natur unter anderen Luftverhältnissen und die Bewältigung von Höhenunterschieden beim Auf- und Abstieg verlangt einiges ab, gibt jedoch auch viel zurück. Die richtige Ausrüstung sowie das Achten auf die Sicherheit und in manchen Fällen die Begleitung durch einen Bergführer sind unerlässlich. Festes Schuhwerk, ein Rucksack, eventuell Steigeisen und Seile sowie ausreichend Proviant und Möglichkeiten des Hilferufens bzw. der Kontaktaufnahme sind stets ein Muss. Als Anfänger sollte man mehr Wandern als Klettern und sich nicht übernehmen. Es empfiehlt sich, das Klettern in Hallen anhand von Steigwänden zu üben und niemals die Sicherheitsrisiken vor Ort zu unterschätzen, da es sonst zu Unfällen kommen kann.