Bungee-Jumping
Der spezielle Adrenalinstoß beim Bungee-Jumping

Bungee-Jumping

In der heutigen Welt der schier unendlichen Möglichkeiten suchen vor allem junge Leute oft nach etwas Besonderem, das ihnen einen Adrenalinschub verschafft und ihnen eine vollkommen neue Erfahrung beschert. Vor allem das Bungee-Jumping findet für eine solche sportliche Unterhaltung großen Anklang, obwohl es gewisse Risiken in sich birgt.

Das Bungee-Jumping – auf Deutsch auch als Bungeespringen bekannt – gilt als eine Extremsportart und wird kaum im professionellen Rahmen betrieben. Der Springer wird an einem langen, elastischen Gummiseil festgebunden, welches in der Regel mit Gurten um die Körpermitte herum angebracht wird. Es ist ebenfalls an der Absprungplattform befestigt und so berechnet, dass es bei voller Ausdehnung den Springer nah über dem Untergrund pendeln lässt. Gesprungen wird kopfüber, wobei sich vor allem Anfänger einfach fallen lassen oder nur einen Schritt nach vorne ins Nichts machen. Das Gummiseil dient der rechtzeitigen Abbremsung des freien Falls und seine Länge orientiert sich an Körpergewicht und manchmal auch Größe des Springers.

Bungee-Jumping wird von hohen Plattformen aus praktiziert, die sich meist auf Türmen oder anderen Gebäuden befinden. Berge, Brücken und spezielle Kräne dienen ebenfalls als Absprungsort. Eine festgelegte Höhe gibt es nicht, dafür aber diverse Sicherheitsmaßnahmen, die eingehalten werden müssen. Der erste moderne Bungeesprung fand im Jahre 1979 in Amerika statt. Inzwischen darf man sich bei seriösen Anbietern im Inland sehr sicher sein, dass keine Verletzungs- oder Unfallgefahr besteht. Vor allem Jugendliche suchen durch das Bungee-Jumping nach einem speziellen Reiz, es wird jedoch auch zur Therapie von Höhenangst oder mangelndem Selbstwertgefühl angewendet. Einen besonderen Adrenalinstoß versetzt das Bungeespringen ins Wasser, bei dem man kurz unter die Oberfläche taucht, bevor das Seil zurückfedert.