Klettern
Hoch hinauf mit Kraftanstrengung beim Klettern

Klettern

Man behauptet, der Mensch klettere deshalb so gern, weil er entfernt mit dem Affen verwandt ist. Dies mag der Wahrheit entsprechen oder nicht, Fakt ist jedoch, dass das Klettern einen ganz besonderen Reiz ausübt. Vor allem in der Form des Bergsteigens findet es eine große Fangemeinde, die sich aus beiden Geschlechtern und beinahe allen Altersgruppen zusammensetzt.

Zwei Arten von Klettern werden grundsätzlich voneinander unterschieden: das Indoor-Klettern in speziellen Hallen und das Outdoor-Klettern auf Bergen, Felsen und Klippen. Beides stellt eine Fortbewegungsart in der Vertikalen dar, bei welcher unter Zuhilfenahme von Armen und Beinen sowie eventuellen Gerätschaften ein Höhenunterschied bewältigt wird. Beim alpinen Klettern, das eher von Fortgeschrittenen angestrebt werden sollte und teilweise bei rauen natürlichen Bedingungen stattfindet, ist das größte Sicherheitsrisiko vorhanden – aber auch der größte Reiz liegt in dieser Form des Kletterns, da Herausforderungen gemeistert werden. Es kommen häufig Steigeisen oder Seile zum Einsatz und einzeln kann ebenso geklettert werden wie in Gruppen oder unter der Leitung eines erfahrenen Bergtourführers.

Sportlich gesehen bietet das Hallenklettern die besten Optionen, da bei jedem Wetter Klettermöglichkeiten aller Schwierigkeitsgrade vorhanden sind. Bei dieser Variante hat man ebenfalls die Möglichkeit, freihändig oder mit Seil zu klettern. Selbst Kinder finden Vergnügen daran, sich abgesichert Zentimeter um Zentimeter voranzukämpfen und schließlich in großer Höhe ein Glücks- und Siegesgefühl zu empfinden. Vorstieg, Top-Rope und Bouldern sind die Methoden, die in der Kletterhalle praktiziert werden. Die extremste Form des Klettern ist das Free Climbing, bei dem nur der eigene Körper zur Fortbewegung genutzt werden darf und bei dem besonders Waghalsige sogar auf jegliche Sicherung verzichten. Beim in die Mode gekommenen Speedklettern geht es hingegen um Geschwindigkeit.