Paintball
Paintball – farbiges Schießspiel in der Gruppe

Beim Paintball wird zwar geschossen, aber nicht mit scharfer Munition. In erster Linie geht es darum, im Team einer gegnerischen Mannschaft nachzustellen und sie durch die Zuhilfenahme von Gasdruckgewehren oder Druckluftgewehren mit Farbe zu markieren. Vor allem in Jugendcamps findet dieses Spiel, das keine eigentliche Sportart ist, sehr großen Anklang, doch auch bei Motivationsprogrammen, beim militärischen Training und in Freizeitparks kommt man in den Genuss von Paintball.

Unterteilt wird der Paintball in Speedball, X-Ball und Woodland. Beim Speedball treffen die gegnerischen Teams auf einem relativ kleinen und nicht allzu unübersichtlichen Feld aufeinander. Die Deckungsmöglichkeiten sind künstlicher Art und setzen sich oft aus mit Luft aufgepumpten Hindernissen zusammen. Vor allem bei Turnieren kommt diese kurzweilige Art des Paintballs zum Einsatz, da auch Zuschauer einen Überblick über das Geschehen haben. Beim Woodland hingegen wird in einem freien Szenario, hauptsächlich in einem speziellen Waldgebiet, gespielt, in dem natürliche Gegenstände wie Bäume und Felsen Deckung bieten. Eine beliebte Abwandlung davon ist Paintball mit Hintergrundgeschichten oder in Filmen und Büchern nachempfundenen Szenarien, weil es den Teamgeist und die Spannung verstärkt. Beim X-Ball treten wettkampfmäßig zwei Mannschaften aus je fünf Spielern in mehreren Runden gegeneinander an, wobei ein fester Zeitraum vorgegeben ist. Nicht nur das Markieren, auch das Einnehmen des gegnerischen Gebiets durch das Reißen der Flagge gibt Punkte.

Beim Paintball kann es wild zugehen, aber auch Taktik und Teamgeist werden nicht vernachlässigt. Für ausreichend Sicherheit ist durch Gesichtsmasken und Schutzwesten gesorgt, da die Farbgeschosse eine recht hohe Geschwindigkeit erreichen. Geschossen wird per Drucksystem mit Kugeln aus Gelatine, die mit Lebensmittelfarbe gefüllt sind. Je nach Spielvariante gibt es verschiedenartige Ziele, die alle eine Art Sieg darstellen.