Beachvolleyball
Beachvolleyball - Sportliches Vergnügen am Strand

Beachvolleyball

Urlauber verbringen gern ihre Zeit am Strand. Jemand, der dabei nicht nur in der Sonne liegen oder im Meer baden will, findet sich nicht selten beim Spielen von Beachvolleyball wieder. Der Sport wird jedoch auch professionell betrieben und hat sehr viel mit dem eigentlichen Volleyball zu tun.

Beachvolleyball gehört zu den Rückschlagspielen mit Ball, wird jedoch im Gegensatz zu beispielsweise Badminton und Tennis ohne Schläger gespielt. Zwei Mannschaften mit jeweils zwei Spielern stehen sich durch ein Netz getrennt gegenüber, wobei der Untergrund stets aus Sand sein muss und die Spieler leicht bekleidet und barfuß sind. Der Volleyball muss mit mehreren Berührungen innerhalb des Teams von einem Spieler auf das gegnerische Feld so geschlagen werden, dass er dort auf den Boden trifft. Sodann wird ein Punkt erzielt. Der Ball ähnelt dem traditionellen Volleyball, muss jedoch wasserfest und weich sowie von heller Farbe sein. Oft besteht er aus Kunstleder und weist in seinem Inneren eine Blase aus Gummi auf.

Der Ursprung des Beachvolleyballs ist im Amerika der 20er-Jahre zu finden und galt lange nur als eine Alternative zu Volleyball, die in der Freizeit praktiziert wurde. Dort sind auch größere Mannschaften erlaubt. Generell gelten Regeln und Technik des Hallen-Volleyballs mit einigen durch den sandigen Untergrund bedingten Unterschieden. Gerade der Sand fordert ein hohes Maß an Beweglichkeit und Schnelligkeit und auch das Schlagen des Balls will gelernt sein und geht in die Armmuskeln. Ohne viele Regeln eignet sich das Beachvolleyball vor allem für den Spielspaß am Strand, doch für die professionelle Variante sind Taktik und Teamgeist ebenso wichtig wie eine ausgefeilte Technik und körperliche Fitness. Seit 1996 ist Beachvolleyball eine olympische Mannschaftssportart.