Olympische Spiele
Die Olympischen Spiele der Neuzeit

Die Geschichte der Olympischen Spiele der Neuzeit begann 1896. Und so kam es zu dem faszinierenden sportlichen Abenteuer, das Menschen aus der ganzen Welt inzwischen mehr als 100 Jahre begeistert: Obwohl schon einige vor ihm versucht hatten die Olympischen Spiele der Antike wieder aufleben zu lassen, gelang dies nur dem Franzosen Pierre de Goubertin. Zu diesem Zweck gründete er 1894 das Olympische Komitee. Zwei Jahre später, 1896, kam es zu den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit. Diese entwickelten sich zum größten sportlichen Ereignis unserer Zeit. Symbolisiert werden die Olympischen Spiele der Neuzeit durch die fünf Ringe auf der olympischen Flagge.

Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit

Die ersten Spiele der Neuzeit in Griechenland waren ein großer Erfolg, allein 60000 Zuschauer wohnten der Eröffnung bei. Die meisten der an den ersten Spielen aktiv mitwirkenden Sportler waren zwar noch Griechen, was sich aber schon bei den nächsten Spielen ändern sollte. Allerdings nahmen auch 1896 schon Sportler aus anderen Ländern teil.

Das größte sportliche Ereignis weltweit

Sportler von überall aus der Welt nehmen heute an den sportlichen Wettkämpfen der Olympischen Spiele teil. Und viele Millionen Zuschauer verfolgen deren Leistungen, entweder direkt vor Ort oder in den verschiedenen Medien. Im Rahmen dieses größten Sportereignisses werden heute Sommer- und Winterspiele um 2 Jahre zeitversetzt ausgetragen, wobei zwischen zwei Sommerspielen und zwei Winterspielen immer vier Jahre liegen. Bis 1988 fanden die Sommer- und Winterspiele allerdings noch im gleichen Jahr, also nicht zeitversetzt, aber auch mit einem zeitlichen Abstand von 4 Jahren zwischen zwei Spielen, statt. Die Olympischen Winterspiele wurden erst 1924 eingeführt.

olympische Sommer- und Winterspiele

An den Sommerspielen treten Athleten in einer Vielzahl von sportlichen Wettbewerben, die auf Bahnen, im Wasser, auf Rasen, in Hallen oder im Freien ausgetragen werden, gegeneinander an. Die Winterspiele bestehen aus verschiedenen Eis- und Schneesportarten, die gerade in den 1920er-Jahren große Beliebtheit bei den Menschen erlangten. Die Wettkämpfe werden entweder in der Halle (beispielsweise Eiskunstlauf) oder in der freien Natur ausgetragen.

Die wesentlichste Veränderung seit Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit

Die Olympischen Spiele der Neuzeit haben in den mehr als 100 Jahren ihres Bestehens einige Veränderungen bzw. Entwicklungen durchgemacht. Die Spiele stehen Sportlern aller Nationen offen, nicht nur den Griechen, wie es noch bei den Spielen der Antike der Fall war. Aber nicht immer waren Frauen zugelassen: 1896 durften nur männliche Sportler an den Wettkämpfen teilnehmen. Ab den folgenden Jahren eroberten sich Frauen jedoch ihren Platz an den Olympischen Spielen Jahr für Jahr und Wettbewerb für Wettbewerb. Die letzte Änderung bei den Frauen fand 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen statt, als das Frauenringen zugelassen wurde.