Schwimmen
Schwimmen: mehr als nur Fortbewegung im Wasser

Das Schwimmen ist nicht nur ein beliebtes Hobby, es kommt auch in vielen Berufsgruppen zum Einsatz, ist eine sportliche Disziplin und hat nachgewiesene positive Effekte auf Gesundheit und Fitness. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass beinahe jeder Mensch – zumindest in der westlichen Welt – das Schwimmen bereits in der Kindheit erlernt und sein ganzes Leben lang mehr oder weniger regelmäßig praktiziert.

Schwimmstile gibt es viele und sie alle bieten eine Fortbewegungsmöglichkeit im bzw. auch unter Wasser. Am bekanntesten ist wohl das Brustschwimmen, welches bereits kleinen Kindern beigebracht wird und im Prinzip dem Schwimmverfahren von Tieren mit paddelnden bzw. rudernden Bewegungen ähnelt. Arme und Beine führen kreisende Bewegungen im Rhythmus zueinander aus und vor allem bei der professionellen Variante taucht der Kopf beim ausgestreckten Körperzustand kurzzeitig unter Wasser, um zum Luftholen wieder aufzutauchen. Ein schnelleres Vorankommen, aber auch mehr Anstrengung verlangt das Kraulen ab, welches im sportlichen Bereich häufig zu beobachten ist. Dabei treten bzw. schlagen die Beine im geraden Zustand das Wasser, während Zug um Zug ein Arm gestreckt am Gesicht vorbei nach vorn gebracht wird und man seitlich atmet. Eine weitere beliebte Form des Schwimmens ist das Rückenschwimmen, bei dem Bewegungen nach dem Vorbild des Kraulens in Rückenlage ausgeführt werden und man sich entspannter auf der Wasseroberfläche ruhen lässt.

Geschwommen wird in Freibädern, Hallenbädern, Badeseen, manchen Flüssen und Meeren. Das Schwimmen trainiert fast alle Muskelregionen des Körpers und hilft beim Abnehmen. Es ist darüber hinaus die Voraussetzung für das Schnorcheln und Tauchen und wird in deutschen Schulen im Zuge des Sportunterrichts gelehrt. Der Wasserauftrieb führt dazu, das ein Ertrinken nur sehr schwer möglich ist, wenn man die Technik einigermaßen beherrscht.