Segeln
Segeln - allein mit dem Meer

Segeln

Wassersport bringt einen ganz besonderen Reiz mit sich, da Menschen sich sonst nur als Herren der Erde fühlen und auf dem Wasser alles neu definiert wird. Vor allem die Nutzung von Booten hat eine lange Tradition und erfreut sich großer Beliebtheit. Das Segeln gilt als zeitloser Klassiker der Wassersportarten und wird sportlich und beruflich ebenso betrieben wie als Hobby.

Schon im Alten Ägypten rund 5.000 v. Chr. kannte man die Technik des Segelns, wie Malereien auf Felswänden und Gegenständen beweisen. Einmaster mit einem großen Segel wurden für Nil-Kreuzfahrten und weitere Reisen genutzt. Auch die Chinesen wussten circa 3.000 v. Chr. Segelboote zu konstruieren und navigieren. Zahlreiche Urvölker, vor allem solche in der Nähe von großen Flüssen oder des Ozeans, praktizierten primitive Varianten des Segelns. Inzwischen gibt es die modernste Ausrüstung und Boote in jeder nur erdenklichen Größe und Form.

Egal, um welche Art von Segelboot es sich handelt, die Hauptbestandteile sind der Rumpf, das Rigg und das Segel. Die meisten Segelschiffe besitzen einen soliden, wasserschnittig geformten Rumpf aus Metall oder Holz. Das Rigg eines Segelbootes setzt sich aus mindestens einem Mast, einem Baum und der Seiltakelage zusammen. Das wichtigste Kompendium ist sicherlich das Segel, welches eine Dreiecksform (Schratsegel) oder Vierecksform (Rahsegel) aufweist und aus Baumwolle, Polyester oder Laminat gefertigt wird und in den unterschiedlichsten Größen erhältlich ist. Es dient der Steuerung des Bootes oder Schiffes durch den Wind. Das Segeln will gelernt sein, denn außer der richtigen Handhabung der Taue, Schoten und des Segels sind auch Grundkenntnisse im Navigieren und generellen Verhalten auf See vonnöten. Differenziert wird zwischen dem Segeln auf relativ ruhigem Süßwasser (Seen) und auf hoher See mit Wellengang.