Snowboarden
Snowboard - Moderner Wintersport auf einem Brett

Snowboarden

Im Winter sorgen zahlreiche schneebedeckte Gipfel und Pisten innerhalb und außerhalb Deutschlands dafür, dass sich Sportbegeisterte in der Kälte austoben. Besonders beliebt ist neben dem traditionellen Skifahren auch das Snowboarden. Viele halten es für eine moderne Erscheinung, die aus jugendlicher Abenteuerlust heraus entstand, doch tatsächlich liegen die Anfänge des Snowboardens bereits im Jahre 1900 begründet. Ein Wintersportfan aus Österreich erfand damals den Vorgänger des heutigen Snowboards, den er unter der Bezeichnung Monogleiter erfolgreich vermarktete.

Inzwischen ist das Snowboard ein fester Bestandteil der Wintersportkultur und wird in mehrere Varianten sogar bei den Olympischen Winterspielen praktiziert. Es gibt vier verschiedene Ausführungen, die sich für unterschiedliche Abfahrtsstile eignen. Freestyle und Carving sind ebenso beliebt wie Freeride und das Snowboarden mit Raceboards. Die Aufmachung ist im Prinzip dieselbe: Die Größe des Snowboards liegt bei mindestens 1 m und maximal 1,8 m. Ein Holzkern wird mit Kunststoffen oder Metallen kombiniert. Der Fahrbelag an der Unterseite des Bretts ist so beschaffen, dass er gewachst werden kann und optimal gleitet. Stahlkanten an den Seiten sorgen für mehr Halt und die Füße des Snowboarders werden an der Oberseite durch zwei Bindungen festgemacht. Es werden spezielle Snowboard-Schuhe benötigt, die in einer der zwei möglichen Standpositionen anzubringen sind. Zur Ausrüstung gehört natürlich auch die richtige Wintersportkleidung samt modernen Accessoires.

Das Snowboarden begeistert vor allem die jüngere Generation, da man höhere Geschwindigkeiten und die unterschiedlichsten Lauffiguren, Sprünge und Drehungen zu genießen vermag, wenn man sein Handwerk beherrscht. Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig und erinnert an die Handhabung eines Skateboards. Die Verletzungsgefahr ist vor allem zu Beginn etwas größer als beim Skifahren. Balance und Körperbeherrschung sind wichtige Voraussetzungen.